Kinderimpulse

Liebe Kinder,

die Sonne scheint, die Vögel zwitschern, wir feiern Ostern…und doch ist alles anders. Ihr müsst zu Hause bleiben, könnt Eure Freunde nicht treffen. Oma und Opa sollt Ihr auch nicht besuchen. Um Euch eine Freude zu machen, findet Ihr hier jetzt jeden Tag eine kleine Geschichte, ein Rätsel, etwas zum Basteln… Lasst Euch überraschen.

Und das Beste ist: Ihr könnt mir gerne Bilder schicken, die Ihr gemalt habt oder Geschichten. Vielleicht habt Ihr etwas Schönes gebastelt? Eure Sachen stelle ich dann auch auf diese Seite, damit sie alle sehen können.

Ich freue mich, wenn Ihr ganz viel Ideen habt. Schickt sie an: gemeindeassistentin.steffen@neuss-mitte.de

Ich stelle sie auf die Seite und antworte Euch natürlich auch! Euch allen wünsche ich eine gute Zeit!

Liebe Grüße
Caja Steffen

Kinderimpuls vom 24.05.2020:

Liebe Kinder,

heilige Dreikönige Kreuzgruppe

Maria, Gottes Mutter und auch unsere Mutter, die Mutter der Kirche.

Du wunderst Dich?

Hör mal, was im Evangelium steht. Maria ist die Mutter Jesu. Sie hat IHN sein ganzes Leben lang begleitet. Sie war dabei, als ER gekreuzigt wurde…

HlDrK Kreuzgruppe

 

Maria

 

aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes: (Joh 19,25 – Bibel in leichter Sprache))

Bei der Kreuzigung guckten einige Frauen zu.

Johannes

Eine Frau war Maria, die Mutter von Jesus.

 

Einer von den Jüngern war auch da.
Jesus hatte diesen Jünger sehr lieb.

Jesus sagte zu seiner Mutter:
Sieh mal, dieser Jünger ist jetzt dein Sohn.
Und zu dem Jünger sagte Jesus: Maria ist jetzt deine Mutter.
Darum kümmerte sich der Jünger jetzt immer um Maria.

 

 

Jesus hat Maria gesagt: kümmere Dich um meinen Freund Johannes so, als ob er Dein Kind wäre. Das tut sie auch für uns: Maria liebt uns, wie ihre Kinder. Sie bittet bei Jesus für uns. Damit ist sie unsere Mutter. Und Maria ist die Mutter der Kirche: die Mutter aller Menschen, die an Jesus glauben.

Und Maria ist selbst Mensch. Sie kennt unsere Probleme. Schau mal, was ich an der Außenwand der Kirche gefunden habe:

HlDrK sieben Schmerzen Mariens

 

Maria hat viel gelitten. Das zeigen die Schwerter auf dem Bild.

sieben Schmerzens Mariens

1. Maria bringt Jesus als kleines Kind in den Tempel. Da sagt Ihr der alte Simeon, dass sie viel zu leiden habe.

2. Maria muss mit Ihrem Baby nach Ägypten fliehen. Herodes will das Kind töten.

3. Maria sucht Jesus drei Tage lang ud findet IHN dann im Tempel.

4. Maria trifft Jesus, als ER das Kreuz trägt.

5. Maria steht unter dem Kreuz als Jesus stirbt.

6. Jesus ist tot. ER wird in den Schoß von Maria gelegt.

7. Jesus wird ins Grab gelegt.

So kann Maria uns sehr gut verstehen, wenn wir Probleme haben und wenn wir leiden müssen.

Maria bittet bei Gott für uns.

 


Kinderimpuls vom 17.05.2020:

Liebe Kinder,

St. Pius X.

Mai – Marienmonat…

Woran Du das merken kannst?

Das Bild oder die Statue der Muttegottes ist im Mai besonders schön geschmückt.

Maria zeigt der Welt Ihren Sohn:
ER trägt den Namen Immanuel: Gott ist mit uns.
ER heißt Jesus: Gott rettet.

So hat Maria uns neues Leben geschenkt: in Jesus haben wir Gott kennengelernt.
In der Taufe auf seinen Namen sind wir Kinder Gottes geworden.

Maiglöckchen

 

 

Im Mai erwacht die Natur zu voller Blüte, das Leben erwacht wieder neu…

 

 

 

 

 

So wird Maria auch als Maienkönigin besungen:

Maria, Maienkönigin!

Hortensie

Dich will der Mai begrüßen,
O segne seinen Anbeginn,
Und uns zu Deinen Füßen.

Maria! Dir befehlen wir,
Was grünt und blüht auf Erden,
O laß es eine Himmelszier
In Gottes Garten werden.

 

Iris / Schwertlinie

 

Maria dürfen wir um Ihren Segen bitten:

Segne Du Maria, segne mich Dein Kind.

 

So wünsche ich Dir und Deiner Familie einen gesegneten Marienmonat Mai!

Caja Steffen

 

 

 

 

 

Dazu passt auch ein Lied von meiner Freundin:

 

 

 


Kinderimpuls vom 10.05.2020:

Liebe Kinder,

Tabernakel St. Marien

Mai ist der Monat, in dem wir besonders die Gottesmutter Maria ehren.

An den vier Sonntagen im Mai kannst Du sie besser kennenlernen…

 

 

als Mutter Gottes, Mutter Jesu

Maria hat dem Engel gesagt, dass sie die Mutter Gottes werden will… Sie sagt Ja zu Gottes Wort.
Hier siehst Du das Bild groß: Tabernakel StM

 

Den Besuch des Engels bei Maria kannst Du hier sehen: https://www.youtube.com/watch?v=bxB_XipHnuE

Marienborn

 

 

 

 

 

 

als Frau, die auch uns beschützt und uns als ihre Kinder liebt

Marienborn

 

 

 

 

 

 

als Frau, die bei Gott für uns bittet…

Viele kommen mit ihren Bitten zu Maria und zünden eine Kerze an.

Madonna

Marienfigur St Marien

 

 

 

 

 

 

als Frau

Marienfigur StM

(Nachbildung der Chorpfeiler Madonna Kölner Dom)

Altarbild St Marien

„Die Stellung Mariens in der Heilsgeschichte“
(Kirchenmaler Dorn, Buir 1976)

 

 

 

 

 

Altarbild StM

 

 

So kannst Du zu Maria

mit den Worten des Engels sprechen:

So steht es in der Bibel

beim Evangelisten Lukas: Lk 1, 26

 

Gegrüßet seist Du, Maria,

voll der Gnade,

der Herr ist mit Dir.

Du bist gebenedeit unter den Frauen

und gebenedeit ist die Frucht Deines Leibes Jesus.

Heilige Maria,

bitte für uns Sünder,

jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen.

Als Elisabet im sechsten Monat war, sandte Gott den Engel Gabriel* nach Nazaret in Galiläa*  zu einem jungen Mädchen mit Namen Maria. Sie war noch unberührt und war verlobt* mit einem Mann namens Josef, einem Nachkommen Davids.

Der Engel kam zu ihr und sagte: »Sei gegrüßt, Maria, der Herr ist mit dir; er hat dich zu Großem ausersehen!«

Maria erschrak über diesen Gruß und überlegte, was er bedeuten sollte.

Da sagte der Engel zu ihr: »Hab keine Angst, du hast Gnade bei Gott gefunden!

Du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären. Dem sollst du den Namen Jesus* geben.

Er wird groß sein und wird ‚Sohn des Höchsten‘ genannt werden. Gott, der Herr, wird ihn auf den Thron seines Ahnherrn David erheben,

und er wird für immer über die Nachkommen Jakobs regieren. Seine Herrschaft wird nie zu Ende gehen.«

Maria fragte den Engel: »Wie soll das zugehen? Ich bin doch mit keinem Mann zusammen!«

Er antwortete: »Gottes Geist* wird über dich kommen, seine Kraft wird das Wunder vollbringen. Deshalb wird auch das Kind, das du zur Welt bringst, heilig und Sohn* Gottes genannt werden.

Gute Nachricht Bibel

 


Kinderimpuls vom 03.05.2020:

Der HERR ist mein Hirt,
nichts wird mir fehlen.
Er lässt mich lagern auf grünen Auen
und führt mich zum Ruheplatz am Wasser.

Meine Lebenskraft bringt er zurück.
Er führt mich auf Pfaden der Gerechtigkeit,
getreu seinem Namen.

Auch wenn ich gehe im finsteren Tal,
ich fürchte kein Unheil; denn du bist bei mir,
dein Stock und dein Stab, sie trösten mich.
Ps 23, 1-4

 

 

Liebe Kinder,

die Eltern von Johannes waren Nomaden. Johannes hat mir viel von ihrem Leben als Nomaden erzählt:

Sie hatten immer viele Tiere: Hunde, Kühe, Schafe, Lämmer, Ziegen, Hühner usw. Die Tiere mussten regelmäßig gefüttert werden. Sie brauchten Futter und Wasser. Das war besonders während einiger Monate im Sommer und im Winter schwierig.

Wenn das Wetter kalt war, lebten Tiere und Menschen zusammen in einem Zelt oder in einem Stall. Außerdem mussten die Tiere vor Räubern und wilden Tiere beschützt werden. Johannes berichtet auch: „ein guter Hirte passt immer auf seine Tiere auf, da die Tiere nicht sprechen können und sie sich in vielen Situationen nicht selbst aus Gefahr retten können.“ Die Tiere seien unschuldig und die    Menschen müssten sie unterstützen, damit sie leben könnten.

ein Schäfer in Ägypten

 

 

„Ein guter Hirte passt immer auf seine Tiere auf wie auf seine Kinder.“, endet der Bericht von Johannes.

Heute spricht Jesus auch von einem guten Hirten:

https://www.evangelium-in-leichter-sprache.de/lesejahr-a-4-sonntag-der-osterzeit

 

Jesus erzählte immer wieder von Gott.
Und dass Jesus selber von Gott kommt.
Und dass Jesus nur Gutes für die Menschen tun will.
Jesus erzählte dafür ein Beispiel.
Das Beispiel geht so: […]

Der Mann, der auf die Schafe aufpasst, ist der Hirte. […]

Der Hirte kennt alle seine Schafe.
Der Hirte hat jedes Schaf lieb.
Der Hirte hat für jedes Schaf einen Namen.
Der Hirte ruft jedes Schaf mit seinem Namen.
Der Hirte führt die Schafe auf die Wiese.
Der Hirte geht vor.
Dann gehen die Schafe hinter dem Hirten her.

Die Schafe hören und tun, wenn der Hirte etwas sagt.
Die Schafe kennen ihren Hirten genau.
Die Schafe können die Stimme von dem Hirten erkennen.
Wenn der Hirte da ist, sind die Schafe in Sicherheit.

Manchmal will einer die Schafe stehlen.
Das ist ein Dieb oder ein Räuber. […]
Die Schafe hören nicht auf den fremden Mann.
Die Schafe rennen sofort weg.

Dieses Beispiel erzählte Jesus seinen Freunden. Die Freunde verstanden nicht, was Jesus mit dem Beispiel sagen wollte.

Darum erklärte Jesus das Beispiel.

Jesus, der gute Hirt

Jesus sagte: […]

Ich passe gut auf meine Schafe auf.
Die Menschen sind wie die Schafe.
Wer zu mir kommt, der ist in Sicherheit.
Ich passe auf, dass die Menschen leben können.
Und sich am Leben freuen.

[…] Ich bin gekommen, damit ihr ein volles, frohes und gutes Leben habt.

 

Das Malbild findet Ihr hier:

Der gute Hirte 1

Im Monat Mai wird die Gottesmutter besonders geehrt.

Die nächsten Impulse werden sich mit den Marienbildern der Kirchen in Neuss-Mitte befassen. Einen neuen Impuls findest Du ab heute immer sonntags hier auf der Seite.

Ich wünsche Dir und deiner Familie alles Gute!

Caja Steffen


Kinderimpuls vom 02.05.2020:

Rückansicht Quirinusschrein – Bild Uwe Strunck

Liebe Kinder,
gestern habe ich Euch zwei Seiten des Quirinusschreins gezeigt.

Heute seht Ihr die Seite, die Ihr vom Altar aus nicht seht.

 

Hier siehst Du das Bild noch einmal in groß:

Rückansicht Quirinusschrein – Bild Uwe Strunck

 

Weißt Du, wer da dargestellt ist?

Die großen Figuren von links nach rechts sind:

  1. der hl. Hubertus, er ist der Patron der Jäger
  2. der hl. Apostel Jakobus, er soll alle Pilger schützen
  3. der hl. Papst Corneliusder hl. Sebastian
  4. der hl. Bischof Nikolaus
  5. der hl. Apostel Matthias
  6. der hl. Antonius, der Einsiedler

Auf der rechten Wand, die eigentlich die Rückseite ist, ist Maria dargestellt:

Quirinusschrein, Maria – Bild Uwe Strunck

Maria ist die Mutter von Jesus.

Jesus hat sie zur Mutter seiner Kirche gemacht.

Auch dieses Bild kannst Du Dir ganz groß anschauen:

Quirinusschrein, Maria – Bild Uwe Strunck

Die Gottesmutter Maria ist in unserer Kirche so wichtig, dass sie im Monat Mai besonders geehrt wird.

Maria ist bei Gott. Zu ihr dürfen wir kommen, wenn wir Sorgen haben.
Sie bittet bei Gott für uns.

Bestimmst kennst Du das Lied:

Maria, hilf der Christenheit,
zeig deine Hilf uns allezeit;
mit deiner Gnade bei uns bleib,
bewahre uns an Seel und Leib!
Patronin voller Güte,
uns allezeit behüte!

 

 

 


Kinderimpuls vom 01.05.2020:

Liebe Kinder,

Vorderseite des Quirinusschreins, Quirinusmünster
Foto: Uwe Strunck

gestern war der Festtag des Hl. Quirinus.

Bestimmt kennst Du seinen Schrein aus dem Quirinusmünster. Normalerweise hätten wir den Hl. Quirinus mit einer ganzen Wallfahrtswoche geehrt.
Heute und morgen kannst Du am Schrein hinter dem Altar vorbeiziehen, eine Kerze entzünden und ein Gebet sprechen.

 

Auf den Bildern siehst Du den Schrein auch ganz aus der Nähe. Heute siehst Du die Vorderseite, morgen kannst Du dann die Rückseite sehen.

Hier siehst Du das Bild noch einmal in groß:

Vorderansicht Quirinusschrein – Uwe Strunck

 

Weißt Du, wer da dargestellt ist?

Die großen Figuren von links nach rechts sind:

1. der heilige Papst Alexander I., er hat Quirinus getauft

2. der heilige Joseph, der Pflegevater von Jesus

3. die heilige Balbina, die Tochter des Quirinus

der heilige Quirinus

4. der heilige Hermes

5. die heilige Anna

6. der heilige Papst Leo IX, er schenkt Gepa die Gebeine des Hl. Quirinus

 

Auf der Dachfläche sind wichtige Ereignisse aus dem Leben des heiligen Quirinus dargestellt:

von links nach rechts:

a. Quirinus bewacht den gefangenen Papst Alexander I. Der Papst erzählt Quirinus von Christus.

b. Durch das Gebet von Papst Alexander wird Balbina geheilt. Quirinus lässt sich von Papst Alexander taufen. Seine Tochter ist dabei.

c. / d. Quirinus wird vor den Richter geführt. Er soll sich von Christus lossagen.

Quirinus will Christ bleiben und wird getötet.

Quirinusschrein, Christus – Bild Uwe Strunck

 

 

Auf der linken Wand, die eigentlich die Vorderseite ist, ist Christus selbst dargestellt:

Christus schenkt dem heiligen Quirinus Kraft, weil dieser glaubt.

Christus kann auch Dir Kraft schenken, wenn Du IHN darum bittest.

 

Auch dieses Bild kannst Du Dir ganz groß anschauen:

Quirinusschrein,Christus – Bild Uwe Strunck

 

Weil der Heilige Quirin jetzt bei Gott ist, kann er auch uns stärken:

Höre doch mein Bittgeschrei, in der Not mein Helfer sei, Heiliger Quirinus!

 


Kinderimpuls vom 30.04.2020:

Liebe Kinder,

heute ist der Festtag des Hl. Quirinus.

Normalerweise wird der Hl. Quirin eine ganze Woche lang mit Wallfahrten und Festmessen gefeiert! Er ist ja auch der Stadtpatron von Neuss!

Heute geht das leider alles nicht.

Vielleicht kannst Du mit Deiner Familie einen Ausflug machen und den Hl. Quirin besuchen.

 

…eine Kerze anzünden …

 

…und das Quirinuslied singen…

Zu dir send ich meinen Gruß
fall in Demut Dir zu Fuß, Heiliger Quirinus!
Höre doch mein Bittgeschrei,
in der Not mein Helfer sei, Heiliger Quirinus!

Was den Leib, die Seele plagt,
sei nächst Gott auch Dir geklagt, heiliger Quirinus!
Armut, Trübsal, Angst und Not,
Krankheit, Teu‘rung, Krieg und Tod, heiliger Quirinus!

 

 


Kinderimpuls vom 29.04.2020:

Liebe Kinder,

Jesus ist nach seiner Auferstehung seinen Freunden erschienen.

Sie durften IHN sehen und berühren. Jesus hat mit seinen Freunden gegessen…

Wie können wir heute Jesus begegnen?

Ambo St. Marien

 

 

 

In seinem Wort!

In jeder Hl. Messe hören wir Texte aus
der Bibel, die von Gott und Jesus
berichten.

Der Ort, an dem diese Texte gelesen werden, heißt

„Tisch des Wortes“ – Ambo.

Altar St. Marien

 

In der Heiligen Kommunion!

Jesus lädt uns auch heute noch zu einem
gemeinsamen Mahl ein: der Hl. Messe.
Der Priester wandelt die Hostie in den Leib Christi.

Der Ort, an dem dies geschieht,heißt

„Tisch des Brotes“ – Altar.

Tabernakel St. Marien

 

 

 

In seinem Leib!

Jesus ist in der Kirche immer anwesend.
Der Leib Christi wird dort aufbewahrt.

Der Ort, an dem die gewandelten Hostien aufbewahrt werden, heißt

„Zelt“ – Tabernakel.

 


Kinderimpuls vom 28.04.2020:

 

 

 

Liebe Kinder,

gestern habt Ihr gehört, dass Jesus von sich sagt: „Ich bin das Brot des Lebens.“

Der Leib Christi wird im Tabernakel aufbewahrt.

In der Nähe dieses Tabernakels brennt Tag und Nacht ein Licht. Weil es eigentlich immer an ist, nennt man es „Ewiges Licht“.

Das Ewige Licht ist das Zeichen, dass Jesus im Tabernakel anwesend ist.

Ewiges Licht in St. Pius X

 

 

 

 

 

 

Nur an drei Tagen im Jahr ist das Ewige Licht aus. An diesen Tagen ist der Tabernakel leer…
Von Gründonnerstag Abend bis zur Osternacht. Das sind die Tage, an denen wir an den Kreuzweg und den Tod Jesu denken, sowie an seine Zeit im Grab.

offener Tabernakel in St. Quirin

 

Jesus sagt von sich:

„Ich bin das Licht der Welt.

Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis umhergehen, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Joh 8,12)

 

 

 

 

Opferlichter

 

 

Wenn wir Jesus um etwas bitten oder für jemanden beten, zünden wir eine Kerze an.

 

 

In vielen Kirchen gibt es 12 besondere Kerzen. Manchmal stehen auf ihnen die Namen der Apostel. Sie erinnern uns daran, dass die Apostel uns von Gott erzählen, uns das Licht Gottes weiterschenken.

 

Vielleicht sagst Du Gott, wie wichtig ER Dir ist: Du bist das Licht der Welt!


Kinderimpuls vom 27.04.2020:

Liebe Kinder,

Tabernakel in St. Quirin

rechts seht Ihr einen Tabernakel.

Ein Tabernakel ist ein kostbarer Schrein, in dem der Leib Christi aufbewahrt wird.

Woher kommt der Name? Tabernaculum ist Lateinisch und heißt Zelt.

Das Volk Israel lebte früher in Zelten.

Um Gott zu verehren hatte das Volk ein besonderes Zelt: das Offenbahrungszelt.

 

In jeder Kirche findest Du einen Tabernakel. Wo steht er in Deiner Kirche?

Weißt Du, wie er aussieht?

Jesus selbst hat gesagt: „Ich bin das Brot des Lebens“. Dieses Brot, der Leib Christi, ist so kostbar, dass wir es an einem besonderen Ort aufbewahren. Deshalb machen wir vor dem Tabernakel auch eine Kniebeuge.

Tabernakel St. Suitbertus

 

Beim letzten Abendmahl hat Jesus Gott für das Brot gedankt. Dann hat ER es an seine Jünger ausgeteilt.

Auch wir können uns vor jedem Essen bei Gott bedanken. Vielleicht kennst Du ein Gebet aus Deiner KiTa…

oder Du betest:

Guter Gott, wir danken Dir für unser Essen und für alle, die es für uns bereitet haben. Amen.

 

Dann schmeckt Dir das Essen bestimmt besnders gut.

Vielleicht magst Du Deinen eigenen Gebetswürfel basteln:

https://www.erzbistum-muenchen.de/familie/gebete-fuer-familien/gebetswuerfel-basteln/97185

 


Kinderimpuls vom 26.04.2020:

See Genezareth

Liebe Kinder,

habt Ihr das Evangelium von heute schon gehört?

https://www.evangelium-in-leichter-sprache.de/lesejahr-a-3-sonntag-der-osterzeit

Die ersten Freunde von Jesus waren Fischer.  Davon erzählt die Bibel an mehreren Stellen. Heute lesen wir, dass die Jünger die ganze Nacht vergeblich auf dem See waren. Am Morgen kamen sie ohne einen einzigen Fisch ans Ufer. Dort trafen sie einen Mann. Er sagte ihnen, sie sollten noch einmal auf den See fahren und die Netze auswerfen. Die Freunde taten dies und … sie hatten plötzlich sie viele Fische in ihren Netzen, dass diese fasst zerrissen. Jetzt wussten sie, wer der Mann am Ufer war: es war Jesus!

Das alles passierte, nachdem Jesus gekreuzigt worden war. Die Jünger hatten gesehen, dass Jesus tot war. Jetzt sagen sie, dass Jesus lebt! Darüber freuten sie sich!

 

Das Problem war: damals waren die Römer sehr mächtig im Land. Die Römer glaubten an viele Götter. Sie wollten nicht, dass die Jünger allen erzählten, dass Jesus der Sohn Gottes ist. Wer das tat, wurde schwer bestraft.

Symbol der Christen

Trotzdem gab es viele Menschen, die Freunde von Jesus waren. Die Römer nannten sie Christen. Und die Römer verfolgten die Christen. Deshalb mussten  sich diese verstecken. Um sich zu unter einander zu erkennen, hatten sie ein ganz einfaches Zeichen: einen Fisch.

 

Dafür gibt es mehrere Erklärungen:

 

In dem Fisch seht Ihr das griechische Wort für Fisch.

Jeder der einzelnen Buchstaben hat für sich auch eine Bedeutung:

 

 

Buchstabe altgriechisches Symbol für deutsch

Taufkerze

I Iesous Jesus
CH Christos Christus
TH Theou Gottes
Y Yios Sohn
S Soter Erlöser

 

Dieses Symbol ist 2000 Jahre alt. Und Du findest es heute noch oft. Weißt Du wo?

Zum Beispiel als Aufkleber auf Autos, auf Taufkerzen oder auf Glückwunschkarten für die Erstkommunion…

Ich wünsche Euch eine gesegnete Woche

Liebe Grüße

Caja Steffen


Kinderimpuls vom 25.04.2020:

Liebe Kinder,

jetzt habt Ihr so viel von Ostern gehört und gelesen, gebastelt…

Woher wissen wir eigentlich, was an Ostern passiert ist?

Vier Männer berichten in der Bibel von diesen Ereignissen: die vier Evangelisten Matthäus, Markus, Lukas und Johannes.

Auf Bilder wird jeder mit einem anderen Tier dargestellt. Diese Tiere findest Du in St. Marien:

 

 

 

 

Mt

Evangelist Matthäus

Engel

 

 

 

 

Mk

Evangelist Markus

Löwe

 

 

 

 

Lk

Evangelist Lukas

Stier

 

 

 

 

Joh

Evangelist Johannes

Adler

Du weißt vielleicht die Reihenfolge der Evangelien in der Bibel: Mt, Mk, Lk, Joh

Dann kannst Du Dir die Tiere zu den Evangelisten ganz einfach merken:

Nimm mal die Anfangsbuchstaben der Tiere und setze sie zusammen: E – L – S – A.

Welches Tier passt zu Dir?

 

Jeder von Euch hat auch einen Schutzengel.

Davon erzählt ein schönes Lied von meiner Freundin:


Kinderimpuls vom 24.04.2020:

Liebe Kinder,

sechs Wochen dauert die Osterzeit.

geschmücktes Kreuz in St. Pius X.

 

 

 

Nicht nur die Kirchen werden besonders schön mit Blumen geschmückt…

geschmückte Osterkerze

Das Fest der Auferstehung Christi wird mit vielen Bräuchen gefeiert:

Ostereier färben

Osternester suchen

Osterlämmer backen

Osterfeuer

Osterhasen suchen

Sträucher mit Eiern schmücken

Bei mir zuhause, in Franken, gibt es Osterbrunnen:

Bad Kissingen, Foto CS

Bad Mergentheim, Foto CS

Würzburg, Foto CS

Schau mal wie man Eier färbt:

https://www.wdrmaus.de/extras/mausthemen/ostern/index.php5

 

Und backe doch mal leckere Nester:

Du brauchst:

500 g Weizenmehl,

1 Pck. Trockenhefe,

50 g Zucker,

1/2 TL Salz,

1 Ei,

250 ml lauwarme Milch

50 g abgekühlte, zerlaufene Butter

1 Ei zum Bepinseln

  1. Du mischt das Mehl und die Hefe.
    Dann tust Du Zucker, Salz, 1 Ei und die Butter dazu.
  2. Du verknetest alles mit dem Handmixer für ca. 5 min.
  3. Lasse den Teig bei 50° im Bachofen ca. 30 min gehen.
    Du musst ihn dazu abdecken.
  4. Teile den Teig in 10 gleichgroße Teile.
  5. Aus jedem Teil machst Du zwei lange Schlangen, ca. 20 cm lang.
  6. Die zwei Schlangen drehst Du zusammen und legst sie zu einem Kreis.
  7. Die Nester bestreichst Du mit dem geschlagenen Ei.
  8. Dann backst Du sie bei 180° (Heißluft) ca. 20 min.

Ich habe das probiert…sehr lecker!

Guten Appetit!

 

 


Kinderimpuls vom 23.04.2020:

Tabernakel St. Suitbertus

Liebe Kinder,

noch mehr Buchstaben….

Die habe ich auf einem Tabernakel gefunden.

Im Tabernakel wird der Leib Christi aufbewahrt.

Der Name Jesus sieht im Griechischen so aus:

 Ι Η Σ Ο Υ Σ

Die ersten drei Buchstaben: I H S

 

Dafür gibt es viele Deutungen:

in volkstümlicher Deutung:                             Jesus  Heiland     Seligmacher   –  Jesus ist der, der uns rettet und glücklich macht

im Lateinischen:                                                 Iesus  Hominum Salvator          – „Jesus, der Retter der Menschen“

 


Kinderimpuls vom 22.04.2020:

Kirschbaum

 

 

 

Liebe Kinder,

ein Baum und ein Kreuz –

hat das etwas miteinander zu tun?

Baum des Lebens

Ich möchte Euch gerne am Beispiel eines Kirschbaumes zeigen, was Auferstehung heißt….

 

 

 

Im Frühjahr ist der Kirschbaum kahl.

Dann kommen erste grüne Spitzen, Blätter…

und schließlich Blütenknospen…

Knospen                                                  CS 04/2020

 

 

 

Jesus wird als Kind geboren.

Seine Eltern wissen, dass das ein ganz besonderes Kind ist…

 

 

 

Die Knospen entwickeln sich zu schönen Blüten…

Die Menschen freuen sich.

Kirschblüten                                          CS 04/2020

 

 

 

Jesus ist erwachsen.

ER erzählt den Menschen von Gott.

ER heilt viele Menschen.

Seine Freunde sind froh, dass ER da ist.

 

 

 

Die Blüten verwelken…

welke Blüten                                           CS 04/2020

 

 

 

Jesus spricht davon, dass Er sterben muss…

und Jesus stirbt am Kreuz.

Am Kreuz besiegt ER den Tod.

 

 

 

Aus den verwelkten Blüten entstehen Früchte…

aus den Früchten entstehen neue Bäume,

Menschen und Tiere ernähren sich von den Früchten.

Kirschen                                                 CS 04/2020

 

 

 

Der Auferstandene erscheint seinen Freunden.

ER schenkt ihnen den Heiligen Geist und schickt sie in alle Welt.

Die Freunde Jesu bilden eine große Gemeinschaft, die Kirche.

 

 

 

Das Kreuz –

das Zeichen unseres Glaubens.

Lebensbaum

 


Kinderimpuls vom 21.04.2020:

 

 

 

Liebe Kinder,

die Fahne kennt Ihr schon, oder?

Sie war auf dem Bild mit dem Osterlamm.

Sie trägt das Zeichen für Jesus.

 

Foto CS

 

 

Viele der frühen Christen sprachen Griechisch.

Als Erkennungszeichen nahmen sie die ersten beiden Buchstaben des Namens Ch r istus.

Schau mal, wie das in griechischen Buchstaben aussieht:

Ch      Χ

      ρ

 

Figur des Auferstandenen in St. Quirin

 

 

Früher hatten die Feldherren eine Fahne.

Auf dieser Fahne war ihr Wappen.

Dann wussten die Soldaten, wo ihr Anführer ist.

Der Sieger zog nach dem Kampf mit seiner Fahne durch das Land.

Auferstandener
Foto: CS

Ostern ist ein sehr wichtiges Fest!

Deswegen singen wir sechs Wochen lang in der Kirche Osterlieder!

Jesus hat den Tod besiegt, auch ER trägt eine Siegesfahne!

Freu Dich: Hurra, Jesus lebt!

 

 

 


Kinderimpuls vom 20.04.2020:

Liebe Kinder,

Jesus ist nach seiner Auferstehung seinen Freunden erschienen.

ER hat ihnen den Frieden gewünscht:

Friede sei mit Euch!

Das kannst Du auch auf der Osterkerze in Pius lesen.

Weißt Du eigentlich, an welchem Tag wir Ostern feiern?

Ostern ist immer am ersten Sonntag nach dem ersten Vollmond im Frühling.

 

 

 

Und das ist das Schöne: zu der Freude über die Auferstehung Jesu kommt die Freude über die ersten warmen Sonnenstrahlen, viele bunte Blüten, es duftet überall…

 

Der Tabernakel und die Kirche sind mit Kirschzweigen geschmückt.

 

Frühling liegt in der Luft! rate doch mal, was sonst so blüht:

A

B

C

D

E

F

G

 

 

 

 

 

 

 

 

A         Tulpe E       Narzissen
B         Löwenzahn          Stiefmütterchen
C         Schlüsselblume F       Vergissmeinicht
D        Raps

Und noch ein Frühlingslied für Dich:

 

Ich wünsche Euch viel Freude!

Caja Steffen

 


Kinderimpuls vom 19.04.2020:

Liebe Kinder,

heute ist Weißer Sonntag.

Viele von Euch hätten heute ihre Erstkommunion gefeiert. Viele in St. Marien. Dort hängt über dem Altar ein besonderes Kreuz. Es zeigt nicht den gekreuzigten Christus, sondern den Auferstanden.

Einen Ausschnitt des Kreuzes seht Ihr hier unten. Wenn ich diesen Ausschnitt sehe, fällt mir ein Text aus der Bibel ein. Der Evangelist Lukas hat ihn aufgeschrieben. Den will ich Euch kurz erzählen.

 

 

Stell Dir vor, die Freunde Jesu haben miterlebt, wie ER am Kreuz gestorben ist.
Überleg mal, wie traurig sie waren! Zwei von ihnen sind auf dem Weg nach Hause.

Ausschnitt aus dem Kreuz von St. Marien

Sie sind so traurig, sie können nur von Jesu reden. ER wollte ihnen helfen, gut zu
leben. ER hatte so viel Gutes getan. Und jetzt war ER tot. Alles aus…

 

Da kommt ein Mann, den sie nicht kennen, zu ihnen. Er geht mit ihnen. Der Mann versteht offensichtlich nicht, warum die beiden so traurig sind.  Ganz Jerusalem redet nur vom Tod Jesu. Und dieser Mann weiß nichts davon? Die beiden Freunde erzählen ihm alles: von Jesu Tod, vom leeren Grab. Und die Frauen haben gesagt, Jesus lebt! Das geht doch gar nicht.

Da fängt der Mann selbst zu erzählen an: in den alten Schriften steht doch, dass der Sohn Gottes sterben muss und dass ER dann auferstehen wird…

Den beiden Freunden fühlen sich verstanden und getröstet, weil der Mann so
einfühlsam mit ihnen redet. Sie laden ihn zum Essen ein.

Da nimmt der Mann das Brot, genauso wie Jesus damals beim letzten Abendmahl.
Er dankt Gott, bricht das Brot und gibt es den Freunden. Jetzt endlich haben sie es verstanden: Das ist Jesus! Jesus lebt. Das müssen sie allen erzählen:
Jesus lebt! ER ist auferstanden!

Deswegen ist der Auferstandene auf dem Kreuz zu sehen. ER streckt die Arme nach oben, wie ein Sieger. Jesus hat für uns den Tod besiegt!

Wer an Gott glaubt, lebt bei Gott, wenn er gestorben ist.

 

Hör Dir doch noch einmal das Mottolied zur Erstkommunion an…

Musik, Text: Peter Höngesberg; Gesang: David Langer


Kinderimpuls vom 18.04.2020:

 

Liebe Kinder,

hattet Ihr auch so ein leckeres Lamm an Ostern?

Bei mir gab es das zum Frühstück…

 

Wieso eigentlich ein Lamm? Das heißt doch Osterhase?!

Vor über zweitausend Jahren spielte ein Lamm eine wichtige Rolle… Hör mal gut zu!

 

 

 

 

 

Lange bevor Jesus geboren wurde, lebte das Volk Israel in einem fremden Land.
Es war in Ägypten in Gefangenschaft. Die Israeliten mussten schwer arbeiten.
Sie waren Sklaven. Gott wollte seinem Volk helfen. Es sollte fliehen. Deshalb sagte
Gott zu Mose, die Israeliten sollen sich am Abend in ihren Häusern treffen und
zusammen essen. Sie mussten Kräfte sammeln; am nächsten Tag sollte die Flucht beginnen.
Die Israeliten schlachteten ein kleines, unschuldiges Lamm und aßen es. Das Blut des Lammes strichen sie als Zeichen an die Pfosten ihrer Haustüren. So hatte Gott es ihnen aufgetragen. In dieser Nacht gab es viel Leid in Ägypten.  Doch Gott beschützte die Häuser, an denen die Pfosten mit Blut bestrichen waren. Deshalb sagten die Israeliten: Das unschuldige Lamm hat sein Leben für uns gegeben und so sind wir gerettet worden.

 

 

 

Als Jesu am Kreuz sterben musste, lief sein Blut über das Holz des Kreuzes.

Da erinnerten sich seine Jünger an die Erzählungen von der Flucht aus Ägypten. Das unschuldige Lamm hatte damals die Menschen gerettet. Jesus war auch unschuldig. ER hat durch seinen Tod uns alle gerettet. Also ist Jesus für uns, wie das Lamm für die Israeliten in Ägypten. Deshalb nennen wir Jesus manchmal das „Lamm Gottes“: Er hat uns alle gerettet und ist doch selbst ohne Schuld.

Im Gebet sprechen wir Jesus auch als „Lamm Gottes“ an. In jeder Messe beten wir:
Lamm Gott, Du nimmst hinweg die Sünde der Welt, gib uns Deinen Frieden.

 

 

 

 

Malst Du mir ein schönes Lamm?

http://www.supercoloring.com/de/ausmalbilder/kleines-lamm

http://www.supercoloring.com/de/ausmalbilder/lamm-0

https://www.1001ausmalbilder.de/Tiere/Lamm/gross/ausmalbild-lamm-2.html

Ich könnte aus Euren Bildern eine ganze Schafherde machen… Am Sonntag nächster Woche geht es um ganz viele Schafe. Da wäre es gut, eine kleine Herde zu haben.

 


Kinderimpuls vom 17.04.2020:

Liebe Kinder,

Osterkerze in St. Quirin

heute habe ich ein Bild der Osterkerze in St. Quirin für Euch…

 

Du hast schon gehört, dass Jesus gesagt hat: „Ich bin das Licht der Welt!“

Dazu gibt es eine schöne Geschichte:

Eine schwere Aufgabe

König Rama V. schaut vom Fenster seines Palastes in den Garten, in dem Lotosblumen und Orchideen, Lilien und Hibiskus blühen. „Morgen“, denkt er, „werden sich die Baumeister meines Landes versammeln, um einen neuen Tempel zu planen. Dieser soll prächtiger werden als alle anderen meines Reiches, schöner als die Blumen meines Gartens.“ Als sich am nächsten Tag die Architekten und Baumeister, aber auch die Weisen und Gelehrten auf den Marmorbänken in der Empfangshalle niedergelassen haben, trägt der König sein Begehren vor. „Ich wünsche mir“, sagt er, „einen Tempel, schöner und größer als alle anderen meines Landes. Goldene Türme sollen ihn umgeben, bunte Mosaike die Wände zieren, Holzschnitzereien den Eintretenden begrüßen. Der Blick der Betenden aber soll auf einem Gegenstand ruhen, der ihn an die Schöpferkraft Gottes, an die Vergänglichkeit des Menschen und die Mühsal des Lebens erinnert.“ Die Männer versprechen, alles zur höchsten Zufriedenheit des Königs auszuführen und begeben sich an die Arbeit. Nach Monaten eifrigen Planens beginnen sie mit dem Bau. Jeden Abend steht der König an seinem Fenster und beobachtet, wie die Tempelanlage wächst. Jedoch betritt er nicht ein einziges Mal den Rohbau. Erst den vollendeten Tempel in seiner ganzen Schönheit will er bewundern. Umso ungeduldiger wartet er auf den Tag der Fertigstellung. Nach einem Jahr ist es so weit: Der König hält mit seinem gesamten Gefolge prunkvollen Einzug in die Tempelanlage. Er schreitet vorbei an goldenen Türmen, vorbei an mächtigen Skulpturen. Eine Tür aus Edelholz mit feinsten Schnitzarbeiten öffnet sich. Filigrane Mosaike zieren den Fußboden. Das Licht der Sonne fängt sich in Alabaster und Gold, Elfenbein und Perlmutt. Plötzlich steht der König vor einer großen, schwarzen Grafitplatte. Nichts schmückt sie. Fassungslos starrt er auf den Stein, dann auf die Weisen und Gelehrten, die Baumeister und Architekten.
„Wo , fragt er mit bebender Stimme, „ist das Symbol für die Schöpferkraft Gottes, die Vergänglichkeit des Lebens, die Mühsal des Alltags?“
Die Männer schweigen. Der Priester tritt vor und verneigt sich tief. „Großer König“, sagt er mit zitternder Stimme. „wir haben Tag und Nacht überlegt. Wir haben geplant und konstruiert und alles wieder verworfen. Keines unserer Werke erfüllte Eure Forderungen. Es ist unmöglich, einen Gegenstand zu finden, der diese drei Dinge gleichzeitig symbolisiert.“
Der König blickt traurig auf den dunklen Stein, der in der Mitte des prächtigen Tempels liegt. Alle schweigen. Da tritt ein Küchenjunge vor. „Großer Herrscher“, sagt er, „ich weiß Rat. Die Weisen und die Gelehrten haben nach etwas Außergewöhnlichem gesucht, das Alltägliche aber übersehen.“ Der König staunt, noch mehr die Anwesenden, die die Aufgabe nicht lösen konnten. „Bringe uns, woran du denkst“, befiehlt der König. Der Küchenjunge begibt sich in die hinterste Ecke des Tempels und holt eine große Kerze. Er stellt sie auf den schwarzen Stein und zündet den Docht an. Die Flamme flackert.
„Gott ist das Licht der Welt“, sagt er, „daran erinnert der Schein der Kerze. Licht schafft das Leben und doch wird jede Kerze wieder verlöschen, vergehen wie jedes Leben.“ „Gut“, sagen die Weisen, „was aber erinnert an die Mühsal des Lebens?“ Der Küchenjunge schweigt lange und schaut dabei auf die Kerze. Ein Wachstropfen läuft herab. Er gleicht einer Träne.


Heribert Haberhausen,
aus:  Geschichtenbuch Religion, Grundschule, S 121
Patmos Verlag, Düsseldorf 1999

 


Kinderimpuls vom 16.04.2020:

Liebe Kinder,

Bild: Peter Höngesberg

heute habe ich ein Bild der Osterkerze in St. Marien für Euch.

In der Osternacht zieht die Kerze in die dunkle Kirche ein. Dann wir ihr Licht auf viele kleine Kerzen verteilt und es wird immer heller…

 

Probiere das doch heute Abend aus, bevor Du schlafen gehst.

Stell Dich in Dein dunkles Zimmer und zünde mit Mama oder Papa eine Kerze an…

Schau mal, wie viel Licht so eine kleine Kerze ausstrahlt…

 

Hier ist noch eine schöne Geschichte für Dich:

Ein König hatte zwei Söhne. Als er alt wurde, wollte er einen seiner Söhne zu seinem Nachfolger machen. Deshalb rief er seine Söhne zu sich. Er gab jedem fünf Silberstücke und sagte: „Ihr sollt mit diesem Geld bis heute Abend die große Halle in unserem Schloss ganz füllen. Wie ihr das macht, das ist eure Sache.“
Der ältere Sohn ging schnell weg und kam zu einem Feld. Dort droschen Arbeiter Getreide. Das Stroh lag nutzlos auf einem Haufen. Der ältere Sohn freute sich: „Das ist eine gute Idee. Das Stroh braucht keiner mehr. Ich nehme es und fülle damit die Halle.“ Mit Hilfe der Arbeiter fühlte er bis zum späten Nachmittag die ganze Halle im Schloss mit Stroh. Als die Halle voll war, ging er zu seinem Vater und sagte: „Mach mich zum König! Ich habe deine Aufgabe erfüllt. Auf meinen Bruder brauchst Du nicht zu warten.“ Der Vater sagte: „Es ist noch nicht Abend. Ich werde auf deinen Bruder warten.“
Bald darauf kam der jüngere Sohn zu seinem Vater. Er bat ihn, das Stroh aus der Halle wegbringen zu lassen. Als die große Halle leer war, stellte er  eine Kerze in die Mitte. Er zündete sie an. Das Licht der Kerze leuchtete in jede Ecke der riesigen Halle.
Da sagte der Vater: „Du sollst nach mir König sein. Dein Bruder hat fünf Silberstücke ausgegeben, um die Halle mit nutzlosem Stroh zu füllen. Du hast nicht einmal ein Silberstück ausgegeben und hast die ganze Halle mit Licht gefüllt. Du hast klug gehandelt. Du sollst König sein!“                                                                                                     nach einem Märchen aus den Philippinen

 

Jesus sagt: „Ich bin das Licht der Welt!“
Jesus macht unser Leben hell. Als Zeichen dafür zünden wir die Osterkerze an.

Gottes Liebe ist wie die Sonne

 

 


Kinderimpuls vom 15.04.2020:

„Ich bin das Licht der Welt“ – das hat Jesus einmal gesagt.

Du siehst hier eine besondere Kerze: die Osterkerze von Hl. Dreikönige.

Sie wurde in der Osternacht am Osterfeuer entzündet.

 

Α  der erste Buchstabe des griechischen Alphabetes: Christus ist der Anfang 
Das † Kreuz: Jesus ist am Kreuz gestorben. ER hat für uns den Tod besiegt
Ω der letzte Buchstabe des griechischen Alphabetes: Christus ist das Ende
5 Nägel die Wunden Jesu am Kreuz

 

Das Licht der Osterkerze wird in der Osternacht an alle verteilt, damit ihr Leben hell wird.

Ein Ausdruck der Freude ist das Halleluja…

Hast Du Lust zu singen?

Hallelu, hallelu, hallelu, halleluja, preiset den Herrn.
Hallelu, hallelu, hallelu, halleluja, preiset den Herrn.
Preiset den Herrn, halleluja,
preiset den Herrn, halleluja,
preiset den Herrn.

Hast Du Lust zu malen?

Quelle: pinterest.de/elalemby/

Morgen siehst Du eine andere Osterkerze und es gibt eine Geschichte…

 

 


Kinderimpuls vom 14.04.2020:

Liebe Kinder,

Ihr seid seit fast vier Wochen zu hause… da könnt Ihr bestimmt ein Mutmachlied brauchen…
Meine Freundin hat eines für euch geschrieben.

Vielleicht wollen wir das einmal zusammen singen?

Ich wünsche Dir und deiner Familie viel Freude!

Caja Steffen


Kinderimpuls vom 13.04.2020:

Ostermontag – das Grab ist leer, gestern haben wir gefeiert, dass Jesus auferstanden ist. ER ist nicht tot. Jesus lebt.

Hast Du schon den Impuls von gestern gesehen?

Woher wissen wir, dass Jesus lebt? Jesus ist kurz nach seinem Tod vielen Menschen begegnet. Diese Menschen haben das ganz vielen anderen erzählt. Später wurden diese Berichte aufgeschrieben.

Den Bericht von zwei Jüngern, die Jesus getroffen haben, kann Du hier nachlesen:

https://www.evangelium-in-leichter-sprache.de/node/60

Die ganze Geschichte in Bildern findest Du hier unten. Du kannst die Bilder ausdrucken und ausmalen. Vielleicht überlegst Du Dir, welche Farben Du verwenden möchtest.

Stell Dir vor, jemand ist traurig. Dann kannst Du dunkle Farben verwenden. Wenn Du fröhlich bist, dann ist für Dich alles hell und freundlich…also nimmst Du helle Farben.

Und hier ist Deine Geschichte:

Zwei Freunde von Jesus sind auf dem Weg nach Emmaus.

Jesus ist tot. Sie sind sehr traurig…

Da begegnet ihnen ein Mann. Er ist fröhlich. Die Freunde erzählen ihm, warum sie traurig sind.

Der Mann erklärt ihnen, was in der Bibel steht, warum Jesus sterben musste. Den Freunden wird ganz warm um das Herz.

Die Freunde kommen zu ihrem Haus. Sie wollen, dass der Mann bei ihnen bleibt.

Sie essen zusammen. Der Mann nimmt das Brot, dankt Gott, bricht das Brot und gibt es den Freunden. Da erkennen sie ihn: Jesus!

Dann sehen sie Jesus nicht nehr. Die Freunde freuen sich: Jesus lebt! Das müssen sie allen Jüngern sagen…

 

Wenn Du die Geschichte ausgemalt hast, scanne doch die Bilder und schicke sie mir.

Dann stelle ich sie hier auf die Seite und alle können sie sehen!

Du kannst natürlich auch Deine eigene Geschichte malen.

Ich wünsche Dir viel Freude!

 

 


Kinderimpuls vom 12.04.2020:

Impuls: Caja Steffen, E-Piano: Michael Landsky


Kinderimpuls vom 11.04.2020:

Die Bibel erzählt uns vom Tod Jesu. Jesus ist am Kreuz gestorben. ER war tot. Da kamen zwei seiner Freunde, Josef von Arimathäa und Nikodemus, um Jesus zu begraben. Sie nahmen Jesus vom Kreuz ab. Sie brachten Ihn in einen Garten. Dort war eine Höhle. Dort begruben sie Jesus.

In manchen Ländern ist es üblich, an Gründonnerstag für Jesus ein Grab zu bauen. Dorthin kommen die Menschen dann am Karfreitag und am Karsamstag. Sie denken an den Tod Jesu und beten.

Wenn Du magst, schau mal, woran wir uns an Karsamstag erinnern.

 


Quelle: YouTube | Bibel TV


Kinderimpuls vom 10.04.2020:

Heute ist Karfreitag.  Wir denken daran, dass Jesus am Kreuz gestorben ist und begraben wurde.

Es ist ein trauriger Tag. Das sieht man auch in unseren Kirchen…

Ich war heute in St. Quirin. Schau mal, wie es da heute aussieht:

Der Tabernakel ist offen, das Ewige Licht ist aus

Die Osterkerze fehlt, auf dem Altar ist keine Tischdecke

Jesus liegt im Grab

Es ist ein besinnlicher Tag. Du musst noch zweimal schlafen, dann ist Ostern.

Morgen ist Karsamstag. Da wartet eine neue Überraschung auf Dich!

Amelie und Benjamin Schäfer haben schon Bilder gemalt…