Augen auf – hinsehen und schützen!
Prävention im Sendungsraum Neuss


 

Übersicht der Termine 2022:

Als Verantwortliche in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in Kirche gehört als verpflichtendes Qualitätsmerkmal auch die Präventionsschulung dazu. Für 2022 bieten sendungsraumweit Katrin Kreuer (Präventionsfachkraft und Sozialpädagogin) Matthias Godde (Präventionsfachkraft und Diakon) und Thomas Burgmer (Pastoralreferent) verschiedene Präventionsschulungen an. Diese finden vor Ort, Online über Zoom oder in einer Mischform statt. Bitte nutzen Sie unbedingt die Online-Anmeldung! Für diese wird eine gültige Emailadresse gebraucht.

Bitte beachten: Diese Schulung ist zuerst für Engagierte im Sendungsraum Neuss gedacht. Anfragen aus anderen Kirchengemeinden bitte zuerst an praevention@neuss-mitte.de richten.

 

Termin 5: 10.09.2022, 10-16 Uhr

Schulungstyp: Basis PLUS, für Basis Teilnahme bis 13.30 Uhr notwendig, als Nachschulungstermin Teilnahme ab 13.30 Uhr
Ort: DAS HAUS der Jugend, Hamtorwall 18, 41460 Neuss
Schulungsreferenten: Katrin Kreuer
Anmeldeschluss: 06.09.22.
Sonstiges: max. Teilnehmeranzahl 20 Personen, 2G+

Anmeldung für Termin 5

 

Termin 6: 22.09.2022, 18-21 Uhr

Schulungstyp: Basis PLUS mit eigenständigem Online-Anteil und anschließender Präsenzveranstaltung oder Auffrischungsschulung (ohne Online-Anteil)
Ort: Pfarrsaal St. Konrad, Konradstr. 33, 41468 Neuss
Schulungsreferent: Matthias Godde
Anmeldeschluss: 04.09.22.
Sonstiges: max. Teilnehmeranzahl 20 Personen

Anmeldung für Termin 6

 

Termin 7: 23.09.2022, 18-21 Uhr

Schulungstyp: Basis PLUS mit eigenständigem Online-Anteil und anschließender Präsenzveranstaltung oder Auffrischungsschulung (ohne Online-Anteil)
Ort: Pfarrsaal St. Konrad, Konradstr. 33, 41468 Neuss
Schulungsreferent: Matthias Godde
Anmeldeschluss: 04.09.22.
Sonstiges: max. Teilnehmeranzahl 20 Personen

Anmeldung für Termin 7

 


Liebe engagierte Jugendliche und Erwachsene,

Seit Bekanntwerden der Missbrauchsfälle im Jahr 2010 hat die katholische Kirche die Maßnahmen zur Prävention sexualisierter Gewalt intensiviert. Maßnahmen um Missbrauch vorzubeugen oder ihn zu erkennen und zu beenden sind zum integralen Bestandteil der kirchlichen Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und schutz- oder hilfebedürftigen Erwachsenen geworden. Einige dieser Maßnahmen sind verpflichtende Schulungen für hauptamtliche MitarbeiterInnen in Kindertageseinrichtungen, in Kirche und in Seelsorge sowie für ehrenamtlich Tätige, die Kontakt zu Kindern und Jugendlichen haben. Hier gibt es zwei Formen: Basis Plus für alle Ehrenamtlichen die regelmäßigen Kontakt mit Kindern und Jugendlichen haben und/oder Übernachtungen durchführen, Basis für alle die aktionsweise Kontakt mit Kindern und Jugendlichen haben. Die Aktionen müssen dann aber ohne Übernachtung sein.   Für alle gilt außerdem die Verpflichtung, aktuelle polizeiliche Führungszeugnisse vorzulegen, mit denen bereits bekannte Anschuldigungen nachgewiesen werden könnten.

Mit der Erarbeitung eines Institutionellen Schutzkonzeptes geht das Erzbistum Köln nun noch einen Schritt weiter. Hierrunter versteht man die gebündelten Bemühungen eines Trägers um die Prävention von sexualisierter Gewalt.

Es ist der ganzheitliche Ansatz, der auf der Basis einer Grundhaltung von ‚Wertschätzung und Respekt‘ mit dem Ziel und unter dem Dach einer ‚Kultur der Achtsamkeit‘ die verschiedenen präventiven Maßnahmen in Beziehung zueinander bringt. 

Verschiedene Arbeitsgruppen von Verantwortlichen aus der Kinder- und Jugendarbeit haben im Jahr 2016 ein solches Konzept für die Seelsorgerbereiche Neuss-Mitte, Neusser Süden und Neuss – Rund um die Erftmündung (seit 2021 Sendungsraum Neuss) entwickelt. Begleitet wurde der Prozess von den Präventionsfachkräften Katrin Kreuer und Matthias Godde, unterstützt durch Thomas Burgmer.

Die Schutzkonzepte werden seitdem regelmäßig auf Machbarkeit und Aktualität überprüft.

Sie können auf den Homepages des Sendungsraums eingesehen werden. Es soll lebendig gehalten werden und lebt von Rückmeldungen und Nachfragen aus der Gemeinde. Frau Kreuer, Herr Godde und Herr Burgmer freuen sich hier über Ihre E-Mail.

Neben den pfarrinternen Ansprechpartner*innen hat der Kardinal mehrere Ansprechpersonen beauftragt.

Frau Petra Kim-Sabrina Ohlendorf

M.Sc. Psychologin & Rechtsanwältin

0172 290 1248 k.ohlendorf@erzbistum-koeln.de

 

Herr Peter Binot

Kriminalhauptkommissar a.D. Psychologischer Berater & Coach

0172 290 1543 peter.binot@erzbistum-koeln.de

Wenn Sie selbst betroffen sind oder Schutzbefohlene von sexualisierter Gewalt oder Vernachlässigung berichten oder Sie die Vermutung haben, dass ein Kind oder Jugendlicher sexualisierter Gewalt geworden ist, sind sie zuständig und können benachrichtigt werden. Sie müssen benachrichtigt werden, sobald eine begründete Vermutung gegen eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter oder Ehrenamtlich Tätigen geäußert wird bzw. vorliegt.

Lassen Sie uns gegenüber Menschen, die das Kindeswohl nicht im Blick haben, ein klares Zeichen setzen: Ihr habt bei uns keinen Platz! Wir zeigen: Bei uns ist ein enges Netz der Achtsamkeit und Aufmerksamkeit!

Katrin Kreuer

/ Präventionsfachkraft
praevention@neuss-mitte.de

Thomas Burgmer

/ Pastoralreferent
02131 – 40 89 002
Thomas.Burgmer@erzbistum-koeln.de

Matthias Godde

/ Diakon
02131 – 17 22 715
matthias.godde@erzbistum-koeln.de
An dieser Stelle finden Sie unser Konzept als PDF-Dokument.

Institutionelles Schutzkonzept