Prävention – Institutionelles Schutzkonzept


NEUER Online-Schulungstermin für Prävention, 1. Halbjahr 2021!

Liebe engagierte Jugendliche und Erwachsene,
 
als Verantwortliche in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in Kirche gehört als verpflichtendes Qualitätsmerkmal  auch die Präventionsschulung dazu. Für das erste Halbjahr 2021 bieten Katrin Kreuer, Präventionsfachkraft und Jugendreferentin, und Thomas Burgmer, Pastoralreferent, wieder eine Präventionsschulung Basis PLUS an (ganztägig). Diese findet Online über Zoom statt. Bitte nutzt unbedingt die Online-Anmeldung! Für diese braucht ihr eine gültige Emailadresse.
 
Bitte beachten: Diese Schulung ist zuerst für Engagierte der Pfarreiengemeinschaft Neuss-Mitte und der Kirchengemeinde St. Mauritius und Heilig Geist gedacht. Anfragen aus anderen Kirchengemeinden bitte zuerst an praevention@neuss-mitte.de richten.
 
Schulungsreferent Thomas Burgmer
 

Übersicht Termine:

In diesem Jahr bieten wir noch eine Präventionsschulung (Basic Plus, 8-stündig) an:
Der erste Teil ist eine online-Schulung, die jeder selber für sich ab Mitte November durchführen muss.
Der zweite Teil ist eine Präsenzveranstaltung am Dienstag, den 7., oder  am Mittwoch, den 8. Dezember 2021; jeweils von 18:00 bis 21:00 Uhr im Pfarrsaal von St. Konrad (Konradstr. 33, 41468 Neuss – neben der Kirche).

Der zweite Teil kann auch einzeln als Auffrischungsschulung (nach 5 Jahren verpflichtend) belegt werden.

Die Anmeldungen bis zum 14.12.2021 bitte via E-Mail an matthias.godde@erzbistum-koeln.de mit folgenden Angaben:

Erst- oder Auffrischungsschulung
Name, Vorname
Straße Nr., PLZ Ort
Geburtsdatum
E-Mail
Handynummer

Gemeinde, Funktion
Anmeldung für den 7. (Di.) oder 8. (Mi.) Dezember

Wir können 20 Teilnehmer je Abend zulassen. Die  Teilnahme erfolgt in der Reihenfolge der Anmeldungen, Basic-Plus-Teilnehmer haben Vorrang vor Teilnehmer einer Auffrischungsschulung.


Seit Bekanntwerden der Missbrauchsfälle im Jahr 2010 hat die katholische Kirche die Maßnahmen zur Prävention sexualisierter Gewalt intensiviert. Maßnahmen um Missbrauch vorzubeugen oder ihn zu erkennen und zu beenden sind zum integralen Bestandteil der kirchlichen Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und schutz- oder hilfebedürftigen Erwachsenen geworden. Einige dieser Maßnahmen sind verpflichtende Schulungen für hauptamtliche MitarbeiterInnen in Kindertageseinrichtungen, in Kirche und in Seelsorge sowie für ehrenamtlich Tätige, die Kontakt zu Kindern und Jugendlichen haben. Hier gibt es zwei Formen: Basis Plus für alle Ehrenamtlichen die regelmäßigen Kontakt mit Kindern und Jugendlichen haben und/oder Übernachtungen durchführen, Basis für alle die aktionsweise Kontakt mit Kindern und Jugendlichen haben. Die Aktionen müssen dann aber ohne Übernachtung sein.   Für alle gilt außerdem die Verpflichtung, aktuelle polizeiliche Führungszeugnisse vorzulegen, mit denen bereits bekannte Anschuldigungen nachgewiesen werden könnten.

Mit der Erarbeitung eines Institutionellen Schutzkonzeptes geht das Erzbistum Köln nun noch einen Schritt weiter. Hierrunter versteht man die gebündelten Bemühungen eines Trägers um die Prävention von sexualisierter Gewalt.

Es ist der ganzheitliche Ansatz, der auf der Basis einer Grundhaltung von ‚Wertschätzung und Respekt‘ mit dem Ziel und unter dem Dach einer ‚Kultur der Achtsamkeit‘ die verschiedenen präventiven Maßnahmen in Beziehung zueinander bringt. (Grafik Haus)

Eine Arbeitsgruppe von Verantwortlichen aus der Kinder- und Jugendarbeit hat im Jahr 2016 ein solches Konzept für die Pfarreiengemeinschaft entwickelt. Begleitet wurde der Prozess von Pastoralreferent Thomas Burgmer, der aus dem Seelsorgeteam verantwortlich für den Bereich Prävention ist, und Katrin Kreuer. Sie wurde im Laufe des Prozesses vom Kirchenvorstand zur ehrenamtlichen Präventionsfachkraft für die Pfarreiengemeinschaft Neuss Mitte ernannt und ist neben Thomas Burgmer ansprechbar für alle Belange rund um das Thema Prävention. Frau Kreuer war in unserer Pfarrei bei den Pfadfindern aktiv und ist durch ihr Studium der Sozialen Arbeit für die Stelle der Präventionsfachkraft nach einer dreitägigen Fortbildung qualifiziert.

Das Schutzkonzept soll aktuell bleiben und so wurde es im Jahr 2019 bereits nach drei Jahren das erste Mal auf Machtbarkeit und Aktualität überprüft.

Das Institutionelle Schutzkonzept kann auf der Homepage der Pfarreiengemeinschaft eingesehen werden. Es soll lebendig gehalten werden und lebt von Rückmeldungen und Nachfragen aus der Gemeinde. Frau Kreuer und Herr Burgmer freuen sich hier über ihre E-mail.

Neben den beiden Pfarrinternen Ansprechpartnern hat der Kardinal drei Ansprechpersonen beauftragt.

Frau Ulrike Bowi 0152 – 01 64 22 34
Frau Petra Dropmann 01525 – 28 25 703

Wenn also ein Minderjähriger von sexualisierter Gewalt oder Vernachlässigung berichtet oder man die Vermutung hat, dass ein Kind oder Jugendlicher Opfer sexualisierter Gewalt geworden ist, sind sie zuständig und können benachrichtigt werden. Sie müssen benachrichtigt werden, sobald eine begründete Vermutung gegen eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter oder Ehrenamtlich Tätigen geäußert wird bzw. vorliegt.

Lassen Sie uns gegenüber Menschen, die das Kindeswohl nicht im Blick haben, ein klares Zeichen setzen: Ihr habt bei uns keinen Platz! Wir zeigen: Bei uns ist ein enges Netz der Achtsamkeit und Aufmerksamkeit!

Katrin Kreuer

/ Präventionsfachkraft
praevention@neuss-mitte.de

Thomas Burgmer

/ Pastoralreferent
02131 – 75 29 387
pastoralreferent.burgmer@neuss-mitte.de
An dieser Stelle finden Sie unser Konzept als PDF-Dokument.

Institutionelles Schutzkonzept